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Yoga heilt – wie Bewegung Schmerzen lindern kann

By Tati, 9. August 2014

Hallo ihr Lieben, heute habe ich mal seit langer Zeit wieder einen Artikel, der mir vom “NSR – Nervenschmerz Ratgeber” zur Verfügung gestellt wurde. Viel Spaß beim Lesen des interessanten Beitrages:

“Viele chronische Schmerzempfindungen basieren heutzutage auf beruflich bedingter einseitiger Körperhaltung, Bewegungsmangel, Verspannungen und psychischen Belastungen. Diese Ursachen äußern sich beispielsweise in Rückenleiden, Schulterproblemen oder auch Kopfschmerzen. Aktuelle Therapieansätze zeigen: Der richtige Weg, um Verspannungsschmerzen und Beschwerden, die auf Stress beruhen, zu bekämpfen, sind gezielte Entspannungsübungen. Yoga hat als sanfte Bewegungstherapie an dieser Stelle große Vorteile, denn es verknüpft körperliche mit mentalen Übungen. Dadurch lassen sich nicht nur physiologische sondern auch psychosomatische Schmerzreaktionen in den Griff bekommen.
Mit Yoga gezielt Ablenkung vom Schmerz schaffen

Yoga ermöglicht es einerseits, durch spezielle Übungen die von Verspannungen und Verhärtungen betroffenen Areale im Körper zu dehnen und zu lockern – mit doppeltem Effekt: Denn durch die Konzentration auf die Bewegungsübungen wird gleichzeitig auch der Kopf von den Schmerzempfindungen abgelenkt. Oftmals bedeutsamer ist allerdings das Potenzial, das die Sportart für das geistig-mentale Gleichgewicht mitbringt. Denn bei mentalen Yoga-Anwendungen werden bewusst die Ursachen von Schmerzempfindungen ergründet – um herauszufinden, in welchen spezifischen Situationen der Leidensdruck besonders groß ist. Es geht also beim Einsatz der Meditation im Yoga zur Bekämpfung von Schmerzen nicht darum, Schmerzwahrnehmungen auszublenden, sondern sich bewusst mit ihnen auseinander zu setzen.

In direktem Zusammenhang damit steht die Atemtherapie, die im Rahmen des Yoga durchgeführt werden kann. Dabei wird Stress allein durch Erlernen der richtigen Atemtechniken bekämpft. Denn in Anspannungssituationen wird durch hektische Atmung der sogenannte Sympathikus aktiviert, der für Stressreaktionen verantwortlich ist. Beim Yoga lässt sich erlernen, ganz bewusst den Gegenspieler anzusteuern – den sogenannten Parasympathikus, der einen Entspannungszustand hervorruft. Die im Yoga erlernten Atemtechniken können dann auch in stressigen Alltagssituationen angewandt werden.

Yoga bei Nervenschmerzen

In einem ganz speziellen Beschwerde-Bereich sollten Patienten allerdings vorsichtig sein, mit Bewegungsarten wie Yoga dagegen vorzugehen. Das betrifft die verschiedenen Erscheinungsweisen von Nervenschmerzen. Denn diese können entweder auf psychischen Ursachen wie Stress basieren – dann eignen sie sich für eine Entspannungstherapie mittels Yoga. Liegt ihnen allerdings eine Beschädigung oder Entzündung von Nerven zu Grunde, sollten Sport oder übermäßige Bewegung eher vermieden werden. Umfassende Informationen zu diesen oftmals schwierig zu diagnostizierenden Beschwerden liefern Portale wie www.nervenschmerz-ratgeber.de. Dort lassen sich die Ursachen und Symptome der verschiedenen Formen der Nervenschmerzen recherchieren. Zur genauen Diagnose derartiger Beschwerden sollte jedoch unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Als sanfter Sport mit Übungen auf körperlicher und mentaler Ebene ist Yoga ideal geeignet, um moderne Schmerzleiden wie Rückenschmerzen und Kopfschmerzen zu bekämpfen. Die Wirksamkeit der Yoga-Übungen basiert dabei auf dem Lösen von Verspannungen und geistigen Sperren – und dem Trainieren der richtigen Atemtechnik. Vorsicht mit Bewegungs-Therapie ist allerdings für Schmerzpatienten mit Nervenschmerzen geboten.” 

Wenn ihr Fragen oder mehr Interesse an Gastbeiträgen habt, lasst es mich wissen. :)

Love.

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